Aktuelles

Wir starten nun unsere neue Öffentlichkeitskampagne
Gerne möchten wir direkt mit Ihnen ins Gespräch kommen. Einfach um das Projekt bekannt zu machen und natürlich um weitere Interessierte zum Mitmachen und Mitwohnen zu finden. Auch benötigen wir jede Menge Privatpersonen, die Geld bei uns sinnvoll, sicher und lohneswert anlegen.

Wir sind an folgenden Terminen im November vor Ort:

Stand am Brettlemarkt 11.11.2018 zwischen 10 Uhr und 13 Uhr in Kirchzarten

Veranstaltung im Quartiertreff 20 gegenüber dem Bahnhof am 29.11.2018 um 19.30 Uhr

Desweiteren wird die Presse über uns berichten. Auch ist unser Flyer gedruckt und liegt an den genannten Terminen sowie in diversen Geschäften etc. aus.

Je nach Verlauf der Verhandlungen mit der Gemeinde (siehe folgenden Eintrag) werden wir entsprechend bei den genannten Auftritten informieren ob und wie es mit dem Projekt weitergeht.

Update 8.11.2018
Aufgrund eines uns erst seit Herbst 2018 zugänglichen Lärmschutzgutachten mit im Ergebnis erheblichen Belastungen (siehe weiter unten) für das nordöstlichste Grundstück haben wir in Zusammenarbeit mit unserem Architekten eine Neuausrichtung des Baufensters beantragt. Bei gleicher Wohnflächenzahl würde eine Drehung und quaderförmige Streckung des Gebäudes es ermöglichen, dass – sowie bei allen anderen Grundstücken – alle Wohnungen auf der Lärmquellen abgewandeten Seite ausgerichtet werden können.

Konkret erwarten wir am 12.11.2018 in der Sitzung des Bauausschusses eine Empfehlung an den Gemeinderat an der kommenden Sitzung vom 22.11.2018 eine einfache Änderung des Baufensters bzw. falls nötig ein vereinfachtes B-Plan-Änderungsverfahren zu beschliessen. Wir hoffen, dadurch ab Frühjahr in sozial-verantwortbarer Weise bauen zu können und allen 10 Wohnungen zumindest einen beruhigten Wohnraum garantieren zu können.

Hier unsere Begründung im Wortlaut:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Aufgrund der hohen Lärmpegelwerte, die ein von der Gemeinde in Auftrag gegebenes Lärmgutachten errechnet hat, schlagen wir zur Einhaltung und Verbesserung des Lärmschutzes und der Wohnqualität für das Grundstück 1660 eine qualitative Änderung des Baufensters für dieses in mehrfacher Hinsicht besonders unruhigen Grundstücks vor. Mit der Änderung des Baukörpers könnten alle Wohnungen mit mindestens einem Raum zur lärmabwärtsgewandten südlichen Seite ausgerichtet werden und somit die eigenen Vorgaben der Gemeinde berücksichtigen: Im jetzigen Bebauungsplan ist neben passiven Lärmschutzmassnahmen (z.B. Isolierfenster) an der vielbefahren Freiburgerstrasse eine solche Ausrichtung ausdrücklich vorgesehen:
„Hier besteht für die Bauflächen, bei denen die Richtwerte überschritten werden, die Möglichkeit, auf der attraktiven südlichen bzw. südwestlichen Seite Außenwohnbereiche anzulegen, sodass eine Beein-trächtigung vermieden werden kann. Das städtebauliche Konzept sieht insgesamt eine Zuordnung der Außenbereiche zu dem gemeinsamen, verkehrsberuhigten Hof vor. Den Gebäuden sind nach Süden entsprechende Freibereiche mit einer Tiefe von mindesten 9m vorgelagert.“
Im Gegensatz zu den Nachbargrundstücken, deren Baufenster quaderförmig angelegt sind, sind diese Vorgaben für „unser“ Baufenster allerdings noch nicht berücksichtigt. Die nachstehende Skizze unseres Architekten zeigt, dass durch eine Streckung und Drehung des Baufensters bei gleicher Grundflächenzahl diese Vorgaben im Sinne des Bewohnerschutzes einfach umgesetzt werden können.

Die geplante Baufensteränderung unseres Architekten

Der komplette Plan zum Download

Welche möglichen Gegenargumente tauchen auf?
– Städtebauliche Architektonik: Das derzeitige Baufenster füge sich harmonisch in die bestehenden Baulinien ein. Das kann so gesehen werden. Man kann aber auch gerade bei einem Eckstück es als sinnvoll erachten, dass das Quartier schräg abgegrenzt wird, zumal dadurch der Kurvenverlauf der Freiburger Straße besser adaptiert wird.
– Nachbarschaftsrechtliche Einwände: Sind nicht zu erwarten (Grenzabstände bleiben)
– Vergaberechtliche Problematik: Bekanntlich hatte sich außer uns niemand für dieses Grundstück beworben doch theoretisch könnte ein Bauträger behaupten, er hätte sich bei einem anderen Baufenster beworben. Da nun aber weder unser Änderungsantrag noch eine allfällige Baufensteränderung durch die Gemeinde vor bzw. während des Bewerbungsverfahrens geplant waren, kann entgegnet werden, dass ein solcher Änderungsantrag ja auch diesem fiktiven Bewerber offen gestanden hätte. Eine solche minimal wahrscheinliche Klage sollte in Kauf genommen werden, zumal bei der jüngsten B-Plan Änderung (Baufensterüberschreitung durch untergeordnete Baukörper) bei allen anderen Grundstücken ja ebenfalls Nichtbewerber theoretisch klagen könnten
– Aufwendige B-Planänderung: Ob für eine solche geringfügige Baufensteränderung überhaupt der B-Plan geändert werden muss, können wir derzeit nicht beurteilen. Jedenfalls sehen wir alle notwendigen Begründungen für eine vereinfachte, beschleunigte B-Plan Änderung als gegeben:
– Vermittelbarkeit: Gerade bei „unserem“ Grundstück sollte geltend gemacht werden, dass dieses Grundstück als einziges in keiner Himmelsrichtung eine beruhigte Flucht bietet und quasi von allen Seiten eine unruhige Wohnsituation schafft (direkt an Freiburger Straße, Dr.-Gremmelsbacher-Straße und nach Süden mit nur 4 Meter Abstand an öffentlichen Parkplätzen und TG). Bei allen Punkten ist es unserer Meinung nach entscheidend, dass die Gemeinde eine solche Baufensteränderung mit Nachdruck legitimieren könnte, da im Vordergrund der absolut nachvollziehbare Schutz von BewohnerInnen steht. Es wäre unserer Meinung nach ein starkes Signal, dass gerade auch im Bereich der Sozialwohnungen der Bewohnergesundheit absolute Priorität eingeräumt wird und ein an und für sich gelungener B-Plan nachgebessert wird.

Wir laden Sie ein, uns an unserem Stand beim Brettlemarkt am 11.11.2018 zwischen 11 Uhr und 15 zu besuchen, um ins persönliche Gespräch zu kommen. Hier etwa können Sie Kirchzartner BürgerInnen kennenlernen, die durch einen unserer öffentlichen Auftritte an uns herangetreten sind und nun im Projekt mitarbeiten und mitwohnen würden. Am Stand wie auch am 22.11.2018 im Quartierstreff bei unserer öffentlichen Veranstaltung sowie in verschiedenen Zeitungsartikeln, die in Kürze erscheinen, wollen wir unser Projekt weiter vorstellen und für unsere gute Geldanlagemöglichkeit werben (siehe Flyer im Anhang). Vor allem jedoch wollen wir mögliche BewohnerInnen finden, die sich mit Energie und Freude einem solchen Projekt widmen. Nach diversen Absagen für die angesprochenen vier nördlichen Wohnungen halten wir eine Bebauung im derzeitigen Baufenster jedoch für unverantwortbar.

Wir bitten die Mitglieder des Bauausschusses bzw. die Verwaltung, den Sachverhalt auf die Tagesordnung der Gemeinderatssitzung vom 22.11.2018 zu setzen und hoffen auf eine positive Beschlussvorlage.

Mit freundlichen Grüßen
Monika Eisert, Holger Schatz, Vorsitzende EINZWEIDREISAM GmbH, Kirchzarten 8.11.2018


Lärmpegelbereich gemäß Gutachterlichen Stellungnahme Nr. 5207/670A, Plan Anlage 17.

Update September 2018
Das Bewerbungsverfahren ist positiv für uns ausgegangen und der Gemeinderat Kirchzarten hat am 5.7.2018 beschlossen, dass Gespäche mit uns bezüglich Kaufverhandlungen aufgenommen werden sollen. Erste Gespräche haben stattgefunden. Einige Aspekte müssen noch geklärt werden. Im Idealfall rechnen mit einem Kauf im Oktober.

Update April 2018
Wir bewerben uns im Mai auf das nord-östlichste Grundstück, das vom Gemeinderat auch für nicht-genossenschaftliche Bewerber ausgeschrieben wurde. Wir kritisieren jedoch, dass auch bei diesem Grundstück die Höhe des Kaufpreisgebot gewichtet wird, während die Dauer der Sozialbindung nur bis zu 30 Jahren gewichtet wird. D.h. eine der Stärken unseres Projekts – die lebenslange Sozialbindung – wird nicht berücksichtigt. Die Chancen für uns stehen deshalb nicht sehr gut, da wir bei einer seriösen Finanzplanung nur einen normalen Grundstückspreis bieten können, weil wir ansonsten ja die Sozialbindungsmieten gar nicht garantieren können. Bewerber mit hohem Eigenkapital sind hier definitiv im Vorteil.

Stellungnahme zur Konzeption des nördlichen Wohnhofs im Kurgenbiet: Nachbesserung dringend erforderlich, sonst droht ein Zweiklassen-Wohnquartier

Unabhängig von unserer Initiative sehen wir für den gesamten nördlichen Bauabschnitt die Notwendigkeit, vor der Vergabe und der Bebauung die Frage der Freiraumqualität und der sozialen Integration dieses Abschnitts in das Gesamtquartier zu durchdenken, im Idealfall auch unter Einbeziehung von ExpertInnen.

Dies vor dem Hintergrund, weil sich nun abzeichnet, dass in diesen drei Wohnhäusern tendenziell Normal- und Geringverdiener im Mietwohnungsbau wohnen und zugleich die Ausrichtung der drei Häuser nicht die Attraktivität der südlicheren Häuserzeilen aufweist, die jeweils mindestens in einer Flucht grössere zusammenhängende Gartenabschnitte haben. Die drei nördlichen Häuser haben hingen auf beiden Seiten (Nord, wie Süd) Strasse und drohen vom Gesamtviertel isoliert zu werden. Insgesamt sehen wir also die Gefahr, dass hier ein weniger attraktiver, anonymer Wohnkorridor mit einer geringen Bewohneridentifikation und einer eher hohen Fluktuation entsteht.

Unserer Meinung nach wäre es deshalb wichtig, den nördlichsten Hof etwa als Spielstrasse zu gestalten und/oder den öffentlichen Platz als ein Ort der Begegnung zu gestalten (etwa mit Sitzgelegenheiten), der dann auch BewohnerInnen der südlicheren Höfe anziehen kann.

Wir gehen davon aus, dass die genannten Massnahmen ohne Änderungen des Bebauungsplans rechtlich und architektonisch umsetzbar sind.

Diese Stellungnahme haben wir am 29.1.2018 der Verwaltung und allen Gemeinderäten geschickt. Ausser einer zustimmenden Antwort von Herrn Drescher (Grüne) gab es hierzu keinerlei Reaktion. 

Update Januar 2018

Nach dem wir uns auf die bisherig ausgeschriebenen Grundstücke nicht beworben hatten, weil diese entweder unrealistisch teuer waren oder wir aus formalen Gründen uns nicht auf ein Grundstück in der Kategorie G/G bewerben konnten warten wir nun auf die Ausschreibung der noch drei verbleibenden nördlichen Grundstücke.

Update 6.8.2017

Mit grossem Erstaunen haben wir die Bekanntgabe der Vergabekriterien zur Kenntnis genommen. Wir wollen am Montag 4.9.2017 im Quartierstreff 20 um 19 Uhr gegebüber dem Bahnhof öffentlich darüber diskutieren, ob mit den nun beschlossenen Kriterien die grosse Chance, in Kirchzarten bezahlbaren, attraktiven und ökologischen Wohnraum zu schaffen, vertan wurde. Gibt es noch eine Chance für unser Projekt angesichts der Kriterien, die jene bevorzugt die den höchsten Kaufpreis bieten? Lesen Sie mehr dazu in unserem offenen Brief.

Eingeladen werden auch Gemeinderäte und die Firma Kommunalkonzept Freiburg.

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Update 25.06.2017

Wir haben soeben unsere Interessenbekundung auf der Webseite der Gemeinde (wohngebiet-am-kurhaus.de) abgegeben.

Am Sonntag 16. Juli 2017 wird im Quartierstreff (gegenüber Bahnhof) zwischen 10 und 13 Uhr das nächste öffentliche treffen stattfinden.

Aus erster Hand erfahren hier Projekt- und Wohninterssierte, welche Aufgaben und Hürden, aber auch spannende Abenteuer ein solches Neubauprojekt erwartet. Das Projekt sucht noch fest Entschlossene mit Zeit, Energie und Lust. Meldet euch unter der angegebenen Emailadresse.