Infostand von "Neue Wohnform"

Am 31.07. stellt sich "Neue Wohnform" in Kirchzartens Fussgängerzone vor

Nachdem bereits am 24.07. ein viel frequentierter Informationstand in der Kirchzartener Fussgängerzone stattgefunden hat, haben alle Interessierten am Samstag, den 31.07. von 10 bis 13 Uhr erneut die Möglichkeit sich über "Neue Wohnformen" zu informieren. Der Verein plant ein Wohnprojekt im Rahmen des Mietshäusersyndikats im sog. 5. Wohnhof zwischen dem Kurhaus und der neuen Wohnbebauung zu realisieren. Alle weiteren Informationen gibt es dann am Samstag am Infostand.

Einzweidreisam beteiligt sich am Stadtradeln 2021

Um für eine Verkehrswende hin zum umwelt- und klimafreundlichen Fahrradverkehr und dem dazu nötigen Ausbau der Fahrradinfrastruktur zu werben, beteiligen wir uns dieses Jahr am Stadtradeln.

Was ist Stadtradeln?

Stadtradeln ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob du bereits jeden Tag fährst oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs bist. Jeder Kilometer zählt – erst recht wenn du ihn sonst mit dem Auto zurückgelegt hättest.

Darum geht es

Wir glauben, man kann den Menschen viel über die Vorteile des Radfahrens erzählen. Am wirksamsten überzeugt man sie aber, wenn sie für 21 Tage einfach mal selbst aufs Rad steigen.

Die Ergebnisse des Wettbewerbs zeigen, wie viele Menschen bereits mit dem Fahrrad unterwegs sind und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Damit noch mehr Menschen dauerhaft vom Auto aufs Rad umsteigen, braucht es eine Radinfrastruktur, auf der sie schnell und sicher ans Ziel kommen.

Um auf die Bedürfnisse der Radfahrenden aufmerksam zu machen, richtet sich das Stadtradeln auch an die Kommunalpolitiker*innen. Sie sind die Entscheidungsträger*innen, wenn es um die Radinfrastruktur und damit praktischen Klimaschutz vor Ort geht. Während der Aktion nehmen sie selbst die Lenkerperspektive ein und erfahren, wo die Kommune schon fahrradfreundlich ist und wo noch nachgebessert werden muss.

Damit die Kommunalverwaltung es leichter hat, die Radinfrastruktur gezielt zu verbessern, kann sie über unsere Bürgerbeteiligungsplattform RADar! direkt auf das Wissen ihrer Bürger*innen als Radexpert*innen des Alltags zurückgreifen. Die Radelnden melden ihrer Verwaltung Schlaglöcher, plötzlich endende Radwege oder eine unübersichtliche Verkehrsführung direkt in einem digitalen Stadtplan und die Verwaltung nimmt sich der Sache an. Aber auch von der Stadtradeln-App profitiert die Radverkehrsplanung bei dir vor Ort. Denn die beim Stadtradeln per App getrackten Strecken werden anonymisiert von der Technischen Universität Dresden ausgewertet. Die Erkenntnisse – zum Beispiel wo wie viel und wie schnell gefahren wird oder wo der Radverkehrsfluss verlangsamt wird – können den Kommunen bereitgestellt werden.

Über viele Jahrzehnte war das Auto die relevante Kategorie im Bereich Mobilität. Das muss sich ändern, um verkehrsbedingte Umweltschäden zu reduzieren! Da die Verkehrswende im Kopf beginnt, wollen wir das Thema Radverkehr im öffentlichen Diskurs präsenter machen. Dafür schafft das Stadtradeln überregional und lokal in den Kommunen Kommunikationsanlässe.

 

Foto_(c)_Laura_Nickel_Klima_Buendnis

Foto_(c)_Laura_Nickel_Klima_Buendnis

Wie wollen wir leben? Gemeinsam für eine solidarische Stadt!

Aufruf zum Housing Action Day 2021 am 27.03.2021

14:00 Uhr | Kundgebung in Freiburg-Weingarten (Fritz-Schieler-Platz)

14:30 Uhr | mietpolitischer Stadtteilspaziergang durch Freiburg-Weingarten

Bitte tragt auf der Kundgebung und dem Stadtteilspaziergang eine FFP2 Maske und haltet ausreichend Abstand zueinander!

Bundesweiter Aufruf:

Noch ist ein langer harter Winter im Zeichen der Pandemie, aber bald kommt der Frühling. Zeit für Träume und Visionen, Zeit für Protest und Widerstand. Lasst uns gemeinsam kämpfen für eine solidarische Stadt: Macht mit beim Housing Action Day 2021 am 27. März!

Heraus aus der Krise

Eine würdevolle und sichere Wohnung ist die dritte Haut jedes Menschen und ein Grundbedürfnis. Während Menschen mit einer Wohnung zu Hause bleiben können, um solidarisch die Pandemie zu bekämpfen, können sich Wohnungslose auf der Straße und Geflüchtete in ihren Massenunterkünften kaum vor Corona schützen. Die häusliche Gewalt gegen Frauen nimmt zu. Während Immobilienkonzerne weiter hohe Renditen erzielen, müssen Mieter*innen in Kurzarbeit oder verlieren ihre Jobs ganz. Die schon zuvor zu hohen Mieten werden unbezahlbar. Auch Betreiber*innen von Kleingewerbe kämpfen um ihr Überleben. Während der Staat große Wirtschaftsbetriebe mit milliardenschweren Rettungspaketen unterstützt, wird die Kulturszene in den Lockdown geschickt und Begegnungsorte werden geschlossen. Auch hier herrscht Existenzangst. Arbeitsplätze werden vernichtet. Zudem droht ein großer Verlust an Inspiration und gesellschaftlichem Austausch.

In der Krise verschärft sich die soziale Frage und damit auch die Mieten- und Wohnungskrise. Die Kluft zwischen Privilegierten und Nicht-Privilegierten wird tiefer und breiter. Das wollen wir nicht hinnehmen. Deshalb fordern wir:

1) Wohnungen für alle!

  • Wohnungslose und Geflüchtete in Wohnungen oder Hotels unterbringen!

  • Leerstand beenden! Besetzungen legalisieren!

  • Mehr Plätze in Frauenhäusern!

  • Zwangsräumungen, Versorgungssperren und Kündigungen verhindern!

2) Mietschulden erlassen!

  • Wohnraum, Kleingewerbe, Kulturszene und soziale Zentren sichern!

  • Keine Subventionen für hohe Mieten und Finanzinvestor*innen!

3) Mieten senken – Gewinne umverteilen!

  • Höchstmieten festsetzen!

  • Krisengewinne abschöpfen – Sonderabgabe zur Bewältigung der Corona-Krise!

4) Bodenspekulation beenden – Wohnungskonzerne vergesellschaften!

  • Wohnraum und Boden dürfen keine Ware sein!

Zusammen kämpfen für eine solidarische Stadt

Die Stadt als unser Lebensumfeld soll unsere Bedürfnisse widerspiegeln. Wir brauchen eine Stadt, wo das Glück und das Leben der Vielen mehr zählt als das Streben nach Macht und der Reichtum von wenigen.

Trotz der Pandemie gibt es starke Antworten. Wir kämpfen zusammen mit »Deutsche Wohnen & Co. enteignen!« für die Vergesellschaftung von Immobilienkonzernen und unterstützen die Forderungen nach einem bundesweiten Mietenstopp/Mietendeckel. Wir begrüßen die Arbeit von Mietervereinen und unterstützen den Aufbau von Mieter:innen-Gewerkschaften und anderen Formen der Organisierung von unten. Wir sind an der Seite aller Gruppen, die sich für eine antirassistische, feministische, klimagerechte und barrierefreie Stadt einsetzen, und rufen dazu auf, unsere Kämpfe zusammen zu führen. Vernetzen wir uns, um gemeinsam diese Stadt zu gestalten!

Auch über die Miet- und Wohnungsfrage hinaus fragen wir: Wie wollen wir gemeinsam leben?

In einer Stadt

… mit der Möglichkeit für jede*n zu wohnen, wie sie*er möchte …

… mit einer gerechten Verteilung der Ressourcen und der gesicherten Erfüllung unserer Grundbedürfnisse …

… mit Kultur, Toleranz und Räumen für unsere Unterschiedlichkeit …

… mit einem respektvollen Umgang mit unseren Lebensgrundlagen …

Träumt, spinnt Visionen und baut mit an der solidarischen Stadt!

Wir sehen uns beim Housing Action Day 2021!

Aktionsbündnis gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn

Der Innenausbau schreitet voran -Fotos vom März 2021

Nicht mehr lange und wir können einziehen!

Brief an die Landtagskandidat_innen zum Landeswohungsbauprogramm

Wir unterstützen den Brief an die Landtagskandidat_innen zum Landeswohungsbauprogramm

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Mangel an Wohnraum, insbesondere an bezahlbarem Mietwohnraum ist eklatant. Ein probates Mittel dagegen ist der geförderte Mietwohnungsbau nach den Landeswohnungsbauprogrammen. Das große Dilemma im sozialen Mietwohnungsbau ist, dass der Förderzweck – die Bereitstellung bezahlbaren Mietwohnraums – nach Ablauf der Bindungsfrist in den meisten Fällen leider zugunsten einer profitorientierten Vermarktung aufgegeben wird und die Förderung damit keine nachhaltige Entlastung auf dem Wohnungsmarkt bewirkt.
Neben kommunalen Wohnbauunternehmen sind es vor allem von Mieter*innen selbst organisierte Wohnprojekte nach dem Modell des Mietshäuser Syndikats oder kleine von den Mieter*innen kontrollierte Genossenschaften, die geförderten Wohnungen langfristig als bezahlbaren Mietwohnraum erhalten.
Eine ganze Reihe der Regelungen in den bisherigen Landeswohnungsbau-programmen des Landes Baden-Württemberg machen es aber genau solchen Projekten schwer, neuen dauerhaft sozial gebundenen und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Im Folgenden möchten wir erläutern, an welchen Punkten das nächste Förderprogramm nachgebessert werden sollte:

Reduzierung der Tilgungssätze von 2% auf 1 %

Die Erhöhung des Tilgungssatzes von früher 1% auf aktuell 2% führt im Schnitt zu einer Erhöhung der Miete um 2 € je m². Angesichts weiter steigender Baupreise und höherer technischer und ökologischer Anforderungen ist es sowieso schon schwierig, im Neubau bezahlbare Mieten zu erreichen.

Einbeziehung der Syndikatsprojekte in das Bürgschaftsprogramm

Das Landeswohnungsbauprogramm bietet für junge Genossenschaften (bis 4 Jahre nach Eintragung) die Möglichkeit einer kostenlosen Bürgschaft zur Absicherung der Darlehen aus dem Förderprogramm. Diese Bürgschaften können die Sicherungslücke schließen, die durch (noch nicht) vorhandenes Eigenkapital entsteht. Auch für Projekte nach dem Modell des Mietshäuser Syndikats sollten solche Bürgschaften zur Verfügung stehen, die Begrenzung auf 4 Jahre nach Gründung sollte angesichts der z.T. langwierigen Entwicklung von Baugebieten erweitert werden

Erweiterung des Personenkreises für besondere Mietwohnraumförderung

Im Landeswohnungsbauprogramm gibt es die „besondere soziale Mietwohnraumförderung zugunsten von Haushalten mit besonderen Schwierigkeiten bei der Wohnraumversorgung“. Welche Personengruppen jeweils darunter fallen entscheidet die oberste Landesbehörde zusammen mit der L-Bank. In den bisherigen Programmen ist dies begrenzt auf obdachlose, haftentlassene oder drogenabhängige Menschen. Um auch geförderten Wohnraum für andere Gruppen mit besonderen Schwierigkeiten auf dem Wohnungsmarkt zur Verfügung stellen zu können, sollte der Personenkreis ausgeweitet werden. Psychisch kranke Menschen oder Menschen mit Autismus, um nur zwei Beispiele zu nennen, sollten auch in das Programm aufgenommen werden.

Mehr Flexibilität für neue Wohnformen

Neue gemeinschaftliche Wohnformen z.B. Wohngruppen für Menschen mit Betreuungsbedarf oder Clusterwohnungen bieten vielen Menschen die Möglichkeit in Gemeinschaft zu leben, auch außerhalb von traditionellen Familienverbänden. Hier sollte es möglich sein, geförderten und frei finanzierten Wohnraum zu mischen, da sich die Zusammensetzung der Bewohner*innen nach pflegerischer Notwendigkeit oder persönlicher/sozialer Beziehung richtet und nicht entlang der Einkommensgrenzen für die Wohnbauförderung. Auch müssten nicht nur die jeweiligen Wohneinheiten für einzelne Bewohner*innen gefördert werden, sondern auch die gemeinsam genutzten Räume (Wohnküche, Wohnzimmer…).

Berücksichtigung von Erbbaurechten im geförderten Mietwohnungsbau

In manchen Fällen werden Grundstücke nur noch im Erbbaurecht vergeben. Hierbei kommen Förderantragsteller*innen u.U. nicht in den Genuss gleich günstiger Konditionen für das Grundstück wie beim Kauf des Grundstücks mit entsprechender Förderung durch das Wohnungsbauprogramm.
Deshalb sollte bei Erbbaurechten die Förderung für das Grundstück mit entsprechender Bindung an die Erbbaurechtsgeberin vergeben werden, damit diese die günstigen Konditionen in Form eines reduzierten Erbbauzinses an die Erbbaurechtsnehmer*innen weitergeben kann.

Überlassung der Belegungsbindung an gemeinwohlorientierte Wohnprojekte

Das niedrige Mietniveau dieser Hausprojekte kann, neben dem Ausschluss von Gewinnerzielungsabsichten, nur durch ehrenamtliches Engagement der Bewohner*innen gewährleistet werden, was ein funktionierendes Sozial-gefüge im Projekt voraussetzt. Hierzu ist es unabdingbar, dass die Haus-gemeinschaft über ihre Zusammensetzung selbst entscheiden kann. Bei der Überlassung der Belegungsrechte an die Kommunen braucht es deshalb eine dementsprechende Ausführungsanweisung. Die gemeinwohlorientierten Wohnprojekte schaffen in der Regel immer auch Wohnraum für Personen, die besondere Schwierigkeiten auf dem Wohnungsmarkt haben und oft auch in der Wohnungsnotkartei der Kommunen stehen.
Wir bitten Sie als Mitglied der Landeregierung, als Mitarbeiter*in der Landesverwaltung oder als aktuelles oder zukünftiges Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg, sich mit uns gemeinsam für diese Änderungen in zukünftigen Landeswohnungsbauprogrammen einzusetzen.

Wohnprojekte und Projektinitiativen im Mietshäuser Syndikat in Baden- Württemberg
Bauverein „Wem gehört die Stadt“ e.V., Freiburg
Mieter*innengeführte Kleingenossenschaften wie die Wohngenossenschaft Esche eG, Freiburg

Unser Richtfest am 25.9.2020

Vielen Dank an alle, die bei der Entstehung des Hauses mitwirken! - Es war ein schönes Fest.

Die Baustelle im September 2020

Die Baustelle im Mai 2020

Bald kommt schon das Dach!

Die Baustelle im April 2020

Vielen Dank an alle, die trotz der Coronakrise so fleißig an unserem Haus bauen!

Die Baustelle Mitte März 2020

Die Baustelle Anfang Februar 2020

Workshop gemeinschaftliche Wohnprojekte

Nachdem am 18.12.2019 eine sehr gut besuchte Veranstaltung zum Thema gemeinschaftliche Wohnprojekte am Kurhaus stattfand, wird Jürgen Feldmaier von der Agentur für Wohngruppen am 22. Januar 2020 um 18.30 Uhr im Quartierstreff 20 einen Workshop ausrichten. Dieser richtet sich konkret an Menschen, die beabsichtigen, für sich die Perspektive des gemeinschaftlichen Wohnens am Kurhaus zu entwickeln. Diese und weitere Veranstaltungen finden in Kooperation mit dem Forum sozialökologischer Wandel statt und wird  gefördert im Rahmen des Förderprogramms „Gut Beraten“ – Innovative Quartierskonzepte.

Die Baustelle kurz vor Weihnachten 2019

Beeindruckend, wie schnell es vorangeht!

Spatenstich am 7. September 2019

Nach der Unterzeichnung des Kaufvertrages für das Baugelände durch die EINZWEIDREISAM GmbH wurde der symbolische Spatenstich zusammen mit Freunden und Unterstützern gefeiert!

Pressespiegel
Artikel aus der Badischen Zeitung vom 12. September 2019
Artikel aus dem Dreisamtäler vom 11. September 2019